Jugendtag der Jugendfeuerwehren am 28. Mai 2011 im Kletterwald in Reit im Winkl |
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20 Feuerwehren im Trauntal und im Achental hat der Überseer Georg König, 53 als Kreisbrandinspektor zu betreuen und in dieser Eigenschaft liegt ihm die Nachwuchsförderung besonders am Herzen. So konnte er im Vorfeld erfreut vermelden, dass sich zum Jugendtag der „Feuerwehren vom Land 2“ bis auf ganz wenige Ausnahmen alle Jugendlichen dieser Feuerwehr-Ortsgruppen von Grabenstätt bis Reit im Winkl hinüber nach Inzell und Ruhpolding gemeldet hatten.
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Nach einem völlig verregneten Vortag und Regen auch zu Beginn des Veranstaltungstages um 10.00 Uhr am vergangenen Samstag waren die Organisatoren und Ausrichter, die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl durchaus gespannt, ob denn alle 150 Teilnehmer zu diesem Jugendtag zum Hochseilgarten am Masererpass kommen würden. „Ich glaube, es ist wirklich niemand zu Hause geblieben“, vermeldete dann am frühen Nachmittag ein überaus zufriedener „Schorsch“ König und fand für diesen positiven Zuspruch trotz der anfänglich ungünstigen Voraussetzungen gleich mehrere Ursachen. „Dieser Jugendtag findet alle zwei Jahre statt, der letzte im Hochseilgarten in Übersee ist super angekommen“, weswegen die Verantwortlichen als Treffpunkt neuerlich einen Kletterwald vereinbarten. „Zu unserem Konzept gehört auch, dass die Teilnehmer möglichst viel selbst in die Hand nehmen müssen“, so König weiter. Das hieß beispielsweise, dass sich die vielen Buben und etlichen Mädchen ihr Mittagessen am Grillstand selbst zubereiten mussten. Das Programm des siebenstündigen Jugendtags schien die Jungfeuerwehrler insgesamt sehr anzusprechen. „Wir haben bestimmt schon an die hundert Jugendliche nach oben gefahren“, berichtete beispielsweise Manuel Bürger im Korb des Reit im Winkler Hubrettungssteigers, der den Mitfahrenden aus bis zu 30 Metern Höhe einen wunderbaren Überblick über das Areal verschaffte.
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Aber auch die angebotenen Spiel- und Übungsstationen und freilich der für diese Saison erweiterte Hochseilgarten schien nach dem Geschmack der Teilnehmer, überall war Hochbetrieb, zur Freude der Veranstalter und insbesondere von Georg König. „Im Kern geht es uns bei solchen Treffen um die Stärkung der Teamfähigkeit, um die Kommunikation unter den einzelnen Ortsgruppen, um Werbung für die Aufgaben der Feuerwehr und auch um dadurch neue Jugendliche für uns zu interessieren.“ Echte Nachwuchssorgen kenne man zwar kaum, so König weiter, auch wenn nicht alle Feuerwehren in der von ihm seit 2002 betreuten Region personell optimal versorgt seien. Aber hier sehe er allerdings durchaus Lösungsmöglichkeiten. So sei es immer noch nicht bei allen von ihm betreuten Feuerwehr-Ortsgruppen selbstverständlich, dass auch Frauen aufgenommen würden. Möglicherweise waren auch solche Themen ein Teil der Kommunikation unter den Jugendlichen der einzelnen Ortschaften bei ihrem großen Treffen am Masererpass.
[Text ost]
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