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Bilder und Berichte von größeren Übungen der Feuerwehr Reit im Winkl
2010
 
 
Monatsübung in Blindau am 03. August 2010
Bei der Monatsübung im August wurden drei verschiedene Einsatzszenarien angenommen, welche die drei Bereitschaften seperat durchliefen. So musste die erste Gruppe ein überhitzter Heustock mit dem Heuwehrgerät kühlen, die Zweite ein Garagenbrand löschen und die Dritte eine Menschenrettung im steilen Gelände mit Hilfe der Hubrettungsbühne durchführen.

 
 
Gemeinschaftsübung mit der Bergwacht Reit im Winkl am 16. Juli 2010

Zwei Unfallsituationen, die kompromisslos verdeutlichen, wie lebensnotwendig schnelle und gut organisierte Hilfe sein kann: Auf der asphaltierten, kurvigen und engen Bergstraße von der Winklmoosalm ist ein Mountainbiker über die Leitplanke in unwegsames Gelände gestürzt, rund 20 Meter von der Straße entfernt kommt er zum Liegen. In der zweiten Annahme hat sich ein Waldarbeiter, ebenfalls unweit dieser Gemeindestraße mit der Motorsäge schwer verletzt und wartet dringend auf rasche Hilfe. Diese beiden Szenarien bildeten den Handlungsrahmen für eine dreistündige Gemeinschaftsübung der Reit im Winkler Feuerwehr und der örtlichen Bergwacht am vergangenen Freitagabend. Mit 14 Mann und drei Fahrzeugen war dabei die Feuerwehr im Einsatz, zwölf Retter und ein weiteres Fahrzeug stellte dabei die Bergwacht. Beide Bergungen wurden mit Hilfe der Rettungsbühne organisiert, wobei jeweils eine Rettungsgruppe die Einsatzleitung übernahm.

Die Hauptaufgabe der Bergwacht bestand jeweils in der Erstversorgung der vermeintlich Verletzten, während die Feuerwehr mittels der Hubrettungsbühne die beiden „Unfallopfer“ aus den Abhängen herausholte. „Wir haben schon länger keine Gemeinschaftsübung mehr organisiert, bis auf kleinere Verbesserungsmöglichkeiten hat die Zusammenarbeit der beiden Gruppen recht gut geklappt“, wie die Bereitschaftsleiterin der Bergwacht, Marga Lehrberger den Verlauf beider Übungen bewertete. Diesen Eindruck wollte auch der Kommandant der örtlichen Feuerwehr, Hubert Heistracher bestätigen: „Gut funktioniert hat insbesondere die Kommunikation über Funk hin zu den Helfern am jeweiligen Unfallort.“ Beide „Verletzte“ konnten von der Straße aus im Abhang nicht direkt gesehen werden. „Mit dem Ausleger der Rettungsbühne können die Opfer völlig schonend geborgen werden“, so der Kommandant, „das ist fast wie aus dem Hubschrauber.“ Im Anschluss an die Übungen vereinbarten die Vertreter beider Rettungseinrichtungen, künftig öfter Gemeinschaftsübungen durchzuführen. Schließlich würden immer wieder schwere Unfälle von Mountainbikern registriert, wie dies auch ein Sprecher der örtlichen Rettungsleitstelle auf Anfrage erklärte.
[Hanns Ostermaier]


 
Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Kössen, Bichlach und Reit im Winkl am 22. Juni 2010
Angenommen wurde ein Dachstuhlbrand im Hotel Restaurant Waidachstuben in Kössen. Mehrere Personen mussten über die Balkone gerettet werden.
Diese wurden anschließend vom Rettungsdienst medizinisch versorgt.

 
 
Monatsübung am 01. Juni 2010 / Übungsobjekt Halle des Fuhrbetriebes Dirnhofer
Bei der Juni-Monatsübung wurde als Brandobjekt die Fahrzeuge- und Gerätehalle der Firma Dirnhofer angenommen. Aufgabe der Atemschutzgeräteträger war es, die vernebelte Halle nach Kanistern und Tanks mit hochentzündlichen Flüssigkeiten zu durchsuchen, während die anderen Feuerwehrleute für die Wasserversorgung zuständig waren oder mit der Hubrettungsbühne arbeiteten. Erstmals wurde das neue Mehrzweckfahrzeug als Einsatzleitung und Atemschutzüberwachung genutzt, was sich bei der Übung hervorragend bewährte.

 
 


2009
 
Gemeinschaftsübungen der Achentalfeuerwehren am 20. Oktober 2009
Mit Blaulicht und Martinshorn fuhren das Tanklöschfahrzeug, das Löschfahrzeug und die Hubrettungsbühne zum Übungsobjekt. Am Dienstag, den 20. Oktober organisierte die Freiwillige Feuerwehr Oberwössen die Gemeinschaftübung für die Feuerwehren des Achentals, die gleichzeitig die Einsatzleitung übernahm. Das Posterholungsheim in der Leithengasse in Oberwössen stellte ein ideales Übungsobjekt dar. Die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl rückte über die südliche Gebäudeseite vor. Aufgrund der nun herbstlich schnell einsetzenden Dunkelheit wurde eine Beleuchtung mit 2 Strahlern aufgebaut. Da die Menschenrettung oberste Priorität hatte, wurden mehrere Trupps mit schwerem Atemschutz in das mittels künstlichen Nebel verrauchte Gebäude geschickt. Nur so können die aktiven Feuerwehrmänner üben und lernen, sich trotz extrem schlechter Sicht, in einem fremden Gebäude zurechtzufinden und zu den vermissten Personen vorzurücken. Mit Hilfe des Hubrettungsgerätes wurde 1 Person über den Balkon des 2. Stockwerkes gerettet, die zuvor von einen Atemschutztrupp aufgefunden wurde. Es nahmen ca. 100 Personen an der Übung teil. Neben den Wehren aus Ober- und Unterwössen beteiligte sich auch noch die Freiwillige Feuerwehr Schleching an der Übung. Die Floriansjünger aus Reit im Winkl waren mit 24 Mann und 3 Feuerwehrfahrzeugen vor Ort.

Kritisch beobachtet wurde der Übungsablauf von Georg König (Kreisbrandinspektor) und Alfred Waschin (Kreisbrandmeister), die jeweils aus Übersee sind. Das Übungsszenario bestand darin, dass ein Brandausbruch in der Tiefgarage des Posterholungsheimes angenommen wurde. Es hieß ferner, dass 6 verletzte Personen in der Tiefgarage sowie im Haupthaus vermisst wurden. Das bestens geeignete Übungsobjekt, dass aufgrund baulicher Maßnahmen komplett ausgeräumt war, wurde mit künstlichen Nebel total verraucht. Im Anschuss an die Übung fand die Besprechnung im Poststüberl statt. Nachdem der fachliche Teil der Übung abgearbeitet war, lud der Bürgermeister der Gemeinde Unterwössen, Hans Haslreiter, alle Übungsteilnehmer zu einer Brotzeit ein. [Christian Speicher]


 
 
Gemeinschaftsübungen mit der FF Kössen am Gebäude Elektro Huber, 6. Oktober 2009
Übungsalarm um 19 Uhr, Annahme: Kellerbrand im Elektrogeschäft Huber, Dorfstr. 24, 83242 Reit im Winkl Aufgrund einer angenommenen starken Rauchentwicklung war die Personenrettung die dringlichste Aufgabe. Gleich nach Ankunft am Übungsobjekt gab der Einsatzleiter den Befehl zur Verkehrsabsicherung. Da die Personenrettung die wichtigste Aufgabe war, wurden gleich 2 Trupps mit schwerem Atemschutz ins Gebäude geschickt.
Zum Eigenschutz nahmen die Atemschutztrupps jeweils einen C-Schlauch mit einem Strahlrohr mit ins Gebäude. Die Kameraden aus Kössen unterstützten nach deren Ankunft an der Übungsstelle die Kollegen aus Bayern. Insgesamt wurden 6 Personen aus dem Haus gerettet. Der Hubsteiger wurde inmitten der Dorfstraße in Stellung gebracht. Eine verletzte Person, die im Rollstuhl saß, wurde mit Hilfe der Hubrettungsbühne vom 2. Stock über den Balkon gerettet. Neben den Mimen wurden auch noch 2 Atemschutzgeräteträger in die Übung eingeweiht. Sie täuschten während des Atemschutzeinsatzes einen Schwächeanfall vor und mussten anschließend ebenfalls von den eigenen Kameraden aus dem Gefahrenbereich gebracht werden und mit Erster-Hilfe z. B. stabile Seitenlage versorgt werden. Die Dorfstraße, die vor dem Geschäft Elektro Huber vorbeiführt, wurde während der Übung komplett gesperrt. Der Verkehr wurde an der Ecke Hallenbad, beim alten Hausenhäusl und auf Höhe Gasthof Almrausch umgeleitet.
Des weiteren legten die Feuerwehrleute aus Reit im Winkl eine B-Leitung vom Hydranten, der am Parkplatz Almrausch steht, um das Tanklöschfahrzeug der RiW Wehr zu speisen. Vom Tanklöschfahrzeuge führte dann eine B-Leitung zum Verteiler, von dem wiederum C-Schläuche mit einem Strahlrohr weggingen. Es wurden Schlauchbrücken aufgebaut, um gegebenenfalls den Verkehr über die mit Wasser gefüllten Schläuche leiten zu können. Um den Atemschutzeinsatz koordinieren zu können, wurde ein Tisch mit Sitzbank aufgebaut, an dem ein großes Schild mit der Aufschrift „ATEMSCHUTZ“ angebracht wurde. Jeder Atemschutztrupp hatte sich dort vor seinem Einsatz zu melden. Das ist sehr wichtig, da bei einer längeren ungeklärten Abwesenheit ein Sicherungstrupp nachgeschickt werden muss. Die Kameraden aus Kössen rückten zusammen mit der Drehleiter der FF Walchsee an. Die Drehleiter der FF Walchsee wurde an der Rückseite des Übungsobjektes in Stellung gebracht. Aufgrund der zentralen Lage des Übungsobjektes kamen so manche Touristen und Besucher, teils mit Ihren Koffern, vorbei. Derzeit findet gerade die alljährliche Fachtagung des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen in Reit im Winkl statt und am 7.10.2009 beginnt das 12. Skikurstreffen.
[Christian Speicher]

 
 
Übungsnachmittag der Achental-Feuerwehren am 18. April 2009
Am Samstag, den 18.04.09 rückten um 13 Uhr 9 aktive Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl mit einem Löschfahrzeug (LF 42/1) nach Unterwössen aus. Dort versammelten sich die Kameraden der Feuerwehren aus dem Achental am "Balsbergparkplatz", zum Übungsnachmittag für den Inspektionsbereich "Land 2/2". Kreisbrandinspektor Georg König, Kreisbrandmeister Alfred Waschin und einige Kameraden aus Unterwössen hatten mehrere Einsatzübungen ausgearbeitet, die von den Einsatzkräften bewältigt werden mussten. An dem Übungsnachmittag beteiligten sich 140 ehrenamtliche Helfer, davon 110 Feuerwehrler aus Bergen, Grassau, Oberwössen, Reit im Winkl, Rottau, Schleching, Staudach-Egernach, Übersee und Unterwössen. Neben dem Bayerischen Roten Kreuz mit 20 Helfer waren noch Beamte der Polizeiinspektion, Übungsbeobachter und Verletztendarsteller vor Ort.
Um unter realen Bedingungen zu üben, wurden im Gemeindegebiet von Unterwössen 6 Einsatzszenarien nachgestellt. Die Freiwillige Feuerwehr unterstützte die Freiwilligen Feuerwehr Übersee bei einer Vermisstensuche nach einem Verkehrsunfall. Die Person irrte im Auwald der Tiroler Achen umher. Sie wurde zu einem Einsatz gerufen, wo ein Gleitschirmflieger zu retten war, der sich an einem Masten der Balsbergbahn verfangen hatte und dabei verletzt wurde. Zum Abschluss gab es noch eine große Übung mit mehreren Feuerwehren an der Ager Säge und der Bauhofwerkstätte. Dort wurde der Brand einer Lagerhalle mit mehreren vermissten Personen nachgestellt, die unter Einsatz von schwerem Atemschutz zu retten waren. Die Feuerwehren arbeiteten hier zusammen, um den Großbrand unter Kontrolle zu bringen.
Bei der Abschlussbesprechung bedankte sich Kreisbrandinspektor Georg König bei den Kameraden aus Unterwössen, für die Planung der Übungen und bei den Grundstückbesitzern für die Überlassung der Gebäude und Anlagen. Nach einer kleinen Stärkung rückten die Kameraden wieder in ihre Gerätehäuser ab.
[Christian Speicher]






2008
 
Bezirks-Ausbildungsübung am Truppenübungsplatz in Hochfilzen am 4. Oktober 2008
Am 4.10.2008 fand die alle 2 Jahre durchgeführte Großübung für die Feuerwehren des Bezirkes Kitzbühel (Tirol) unter der Gesamtleitung des Bezirks Feuerwehrkommandanten (Landesfeuerwehrkommandant Stv.) Johann Papp statt. Die 7. Bezirks-Ausbildungsübung am Truppenübungsplatz des Bundesheeres in Hochfilzen wurde vom Bezirks-Feuerwehrverband Kitzbühel durchgeführt. Das Übungsziel war die Aus- und Weiterbildung der Führungskräfte sowie der Mannschaft. Mit der Ausbildungsübung wurde den beteiligten Einsatzorganisationen, besonders den Einsatzleitern, die Möglichkeit geboten, sich in vielen Notfallsituationen zurechtzufinden. Dabei versuchte die Übungsleitung auch, möglichst viele Bereiche der Feuerwehr- und Rettungsarbeit mit einzubeziehen und verschiedene Einsatzszenarien zu erproben. Die Einsatzleiter mussten dabei flexibel sein und sich rasch auf neue Situationen einstellen. Es beteiligten sich 28 Feuerwehren mit 41 Fahrzeugen und ca. 300 Feuerwehrmänner und –frauen. Seitens des Roten Kreuzes der Bezirksstelle Kitzbühel wurden bei diesem Übungstag 45 Sanitäter, 4 Notärzte, mehrere Übungsbeobachter und Schminker (zur realistischen Unfalldarstellung) mit 6 RTW (Rettungstransportwagen), 1 NEF (Notarzteinsatzfahrzeug) sowie 1 NAW (Notarztwagen) vom Militärspital 2 aus Innsburck, 1 Mobilen Leitstelle und 2 BKTW (Behelfskrankentransportwagen) eingesetzt.

Die FF Reit im Winkl wurde dazu eingeladen und beteiligte sich mit 9 Feuerwehrmännern und 1 Einsatzfahrzeug daran. In der Zeit von 8 Uhr bis 16 Uhr konnten 48 Übungen (14 Brände und 34 technische Hilfeleistung) realitätsnah und erfolgreich durchgeführt werden. Es war an diesem Tag nicht besonders warm und hatte Nachts über frisch geschneit. Das Vorbereitungsteam hatte 28 verschiedene Übungsstationen (Verkehrsunfälle, Brände, Arbeitsunfälle, Gefahrgutunfälle, etc.) aufgebaut. Die FF Reit im Winkl wurde zu einem Verkehrsunfall mit einem Pkw und Motorrad mit 5 Verletzten, einem Stollenunfall mit Explosion, zu einem Brand von mehreren Gebäuden, einem Gasbrand und einem Verkehrsunfall mit mehreren Pkw’s gerufen. Das vorgesehene Übungsziel konnte auch 2008 wieder voll erreicht werden und jeder einzelne Teilnehmer an dieser Übung konnte am Abend mit neu erworbenen Wissen und auch neuen Erfahrungen für die jederzeit möglichen Einsätze in die heimischen Gerätehäuser zurückkehren. [Christian Speicher]




 
2007
 
Großübung Busunglück in Reit im Winkl am 15. September 2007
Angenommen wurde ein Busunglück mit einer Vielzahl von verletzten Personen, die vom BRK täuschend echt geschminkt wurden. Diese mussten gerettet und versorgt, der abgestürzte Bus gesichert und auslaufendes Öl gebunden werden. Neben den Nachbarwehren, beteiligten sich auch das Bayerische Rote Kreuz, UG-ÖEL und die Polizei an der Einsatzübung.






 
 
 
   
 
© 2010 Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl e.V. / Autor: Max Weiss
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