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2015
Gemeinschaftsübung Oberes Achental und Kössen in Reit im Winkl am 2. Oktober 2015
„Es ist einwandfrei gearbeitet worden.“ Diese Feststellung traf Kreisbrandinspektor Georg König bei der Schlussbesprechung der Gemeinschaftsübung „Oberes Achental“ im Feuerwehrgerätehaus Reit im Winkl. Angenommen worden war ein Waldbrand nördlich des Anwesens „Kaiserblick“ an der Birnbacher Straße, der auf das Haus überzugreifen drohte. Auch galt es, zwei „Schwerverletzte“ zu bergen. Die besondere Schwierigkeit lag darin, dass die Wasserversorgung über zwei lange Schlauchstrecken hergestellt werden musste. Aufgabe der beiden Feuerwehren aus Oberwössen und Unterwössen war es, eine 750 Meter lange Leitung vom Hydranten im Dorf hinauf bis zum angenommenen Brandort zu legen. Auf der anderen Seite legten die weiteren beteiligten Feuerwehren von Kössen, Reit im Winkl und Schleching eine 950 Meter lange Schlauchleitung vom Löschteich in Birnbach herunter. Ganz wichtig war hier eine gesicherte Kommunikation bei dieser insgesamt 1,7 Kilometer langen Einsatzstelle. Dazu kamen noch zwei „Schwerverletzte“, vom Schminktrupp täuschend echt nachgestellt, die im Waldstück entdeckt wurden. Nach der erfolgreichen Bergung übergaben sie die Feuerwehrleute dem mit zwei Rettungsfahrzeugen angerückten Roten Kreuz zur weiteren Versorgung.
Beteiligt an der Übung war auch die UG-ÖEL (Unterstützungsgruppe Örtlicher Einsatzleiter) vom Landkreis Traunstein. Diese war gegründet worden für den Fall, wenn der Einsatzleiter zur Wahrnehmung seiner Aufgaben an der Einsatzstelle zusätzliche Unterstützungskräfte benötigt, die ihn bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben entlasten. Ziel der Übung war es, die genauen Zeiten vom Ausrücken aller beteiligten Feuerwehren bis zum erfolgreichen Aufbau beider langer Schlauchleitungen in diesem Bereich von Reit im Winkl zu ermitteln. Insgesamt waren an dieser großen Übung 113 Personen und 17 Einsatzfahrzeuge beteiligt. „Wir haben unser gestecktes Ziel erreicht“, konnte der Reit im Winkler Kommandant Günther Braun am Ende im Feuerwehrgerätehaus feststellen. Und das sei darauf ausgelegt gewesen, diese überaus lange Schlauchstrecke innerhalb einer dreiviertel Stunde erfolgreich aufzubauen. „Das ist eine gute Leistung, und dafür danke ich euch“, rief er den Kameraden zu. Auch KBI Georg König von der Kreisbrandinspektion Traunstein, der mit Kreisbrandmeister Josef Steinhauser und Kreisjugendwart Stephan Hellmuth die Übung kritisch verfolgt hatte, sprach von einer „einwandfreien geleisteten Arbeit“. Das Zusammenspiel mit der UG-ÖEL habe bestens geklappt. Weiter lobte er die umsichtige Arbeit vom Einsatzleiter Stefan Fenninger, Zweiter Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl. Bewährt hätten sich auch die vor kurzem neu eingeführten Digitalfunkgeräte. „Helfen wir zusammen, dann können wir denen helfen, die Hilfe brauchen“, appellierte König an die anwesenden Rettungskräfte. Auch bei ihnen seien die Digitalfunkgeräte erfolgreich eingeführt worden, bekundete Bezirksfeuerwehrkommandant Karl Meusburger vom Bezirksfeuerwehrverband Kitzbühel. Wichtig sei es jetzt, diese beiderseits der Landesgrenze zusammenzuschließen. Im übrigen hätte auch die heutige Übung wieder die hervorragende grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Feuerwehren bestätigt. Bürgermeister Josef Heigenhauser sprach allen Übungsbeteiligten ein „herzliches Vergelt’s Gott“ für ihren Einsatz aus. „Wenn alle so gut zusammenarbeiten wie das heute der Fall war, dann ist für unsere Sicherheit gesorgt“, stellte er fest. Gerade dieser trockene Sommer habe wieder allen vor Augen geführt, wie wichtig so eine Waldbrandübung letztendlich sei. Zum Dank lud er alle zu einer Brotzeit im Feuerwehrhaus ein.
Sepp Hauser

 
Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" am 18. Mai 2015
„Zimmerbrand im Erdgeschoss, keine Menschen und Tiere in Gefahr“, auf diese Worte von Gruppenführer Jan Schröter hin ging es für ihn und acht weitere Feuerwehrmänner darum, in der kurz bemessenen Zeit und mit präzisen Handgriffen den in den Richtlinien vorgeschriebenen Löschangriff aufzubauen. Eine gründliche Ausbildung jedes einzelnen Teilnehmers ist die wichtigste Voraussetzung für das Bestehen der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“.
Zuvor hatten die Prüflinge unter den gestrengen Augen der drei Schiedsrichter, Kreisbrandmeister Alfred Waschin, Kommandant Albert Stadler aus Inzell und Kommandant Rupert Kink aus Übersee, ihre Kenntnisse in der Gerätekunde unter Beweis gestellt. Weiter fertigten sie Knoten und Stiche an, die im Feuerwehr-Alltag vorkommen können, wie zum Beispiel ein Mastwurf am Strahlrohr. Dann ging es beim Löschangriff zur Sache, und die neunköpfige Löschgruppe musste die Wasserversorgung herstellen und die Einsatzstelle sichern. Jeder der beteiligten Feuerwehrmänner trug auf der ihm durch Los zugewiesenen Position mit oftmals geübten Handgriffen dazu bei, dass alle drei aufgestellten Eimer in der vorgeschriebenen Zeit umgespritzt wurden. Anschließend musste vom Wasser- und vom Schlauchtrupp gemeinsam mit dem Maschinisten eine Saugleitung gekuppelt werden. Nachdem auch die daraufhin erfolgte Trockensaugprobe erfolgreich verlaufen war, bescheinigten die Schiedsrichter der Gruppe eine saubere, einwandfreie Arbeit, und Kreisbrandmeister Alfred Waschin gab das Bestehen der Leistungsprüfung bekannt. Das Leistungsabzeichen der höchsten Stufe 6, also Gold-Rot, erhielten Stefan Huber, Matthias Meier und Florian Wellnitz, der Stufe 5/Gold-Grün Jan Schröter, der Stufe 3/Gold Günther Dirnhofer und Roland Klein, der Stufe 2/Silber Benedikt Hagl und Andreas Windbichler und der Stufe 1/Bronze Dominik Wolfenstätter. Von der Gemeinde überzeugten sich Dritter Bürgermeister Max Weiß und Geschäftsleiter Johannes Seidenspinner über den guten Leistungsstand der Freiwilligen Feuerwehr.
Sepp Hauser

 
Gemeinschaftsübung mit der Feuerwehr Kössen am 13. Mai 2015
Am Mittwoch, den 13. Mai um kurz nach 19 Uhr ging die Alarmmeldung ein. Brand in der Tischlerei Scharnagl, Mühlbachweg 10 in Kössen, es werden 8 Personen vermisst. Es rückten die Freiwilligen Feuerwehren Bichlach, Kössen und Reit im Winkl an sowie zur Unterstützung die Drehleiter der FF Walchsee. Das Österreichische Rote Kreuz „Ambulance Rettungsdienst Tirol“ beteiligte sich ebenfalls mit 4 Helfern und 1 Fahrzeug an der Übung. Von den Freiwilligen Feuerwehren waren 13 Fahrzeuge und ca. 85 Helfer am Übungsort. Weitere 7 Personen stellten sich für die „Vermisstensuche“ zur Verfügung, daneben wurde noch eine Puppe als „sog. vermisste Person“ eingesetzt.
Was gab es für die FF Reit im Winkl zu tun? Die wichtigste Aufgabe war die Beteiligung an der Vermisstensuche durch aktive Feuerwehrmänner mit schwerem Atemschutz. Nach der Rettung der vermissten Personen wurden diese an die Helfer des österreichischen Roten Kreuzes übergeben. Damit die Rettung möglichst realistisch durchgeführt werden konnten, wurden verschiedene Räume mit Kunstnebel verraucht. Die weiteren Aufgaben bestanden im Aufbau einer Löschwasserversorgung.  Hierzu wurde mittels einer tragbaren Feuerwehrpumpe Wasser von der Tiroler Ache, Höhe Staffenbrücke gesaugt und durch Feuerwehrschläuche bis zum Brandobjekt gepumpt. Vom Hubsteiger aus bekämpfte die FF Reit im Winkl den angenommenen Gebäudebrand. In der folgenden Übungsbesprechung sprach der Kommandant Andreas Paluc die ersten Worte. Übungsannahme war ein Brand, der in der Lackierkammer der Tischlerei ausgebrochen ist. Es wurden 8 Personen im Übungsobjekt vermisst. Der Kommandant der FF Reit im Winkl, Günther Braun, war Übungsbeobachter von der bayerischen Seite. Jakob Fuchs, Kommandant der FF Walchsee und zugleich Abschnittskommandant ABI (Abschnitt 1 – Niederdorf) des Bezirks-Feuerwehrverbandes Kufstein war als Übungsbeobachter von österreichischer Seite vor Ort. Nachdem die Übungsbeobachter sprachen dankte der Bürgermeister der Gemeinde Kössen, Stefan Mühlberger, allen Übungsteilnehmern für deren Einsatz und die gute Zusammenarbeit. Im Anschluss ging es in das Feuerwehrgerätehaus, wo eine zünftige Brotzeit auf die fleißigen Helfer wartete.
Christian Speicher

 
Übungssamstag in Schleching am 11. April 2015
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Grassau, Marquartstein, Ober- und Unterwössen, Reit im Winkl, Rottau, Schleching, Staudach und Übersee sowie die Tiroler Feuerwehren aus Kössen und Waidring nahmen an dem großen Übungstag der Achental Feuerwehren teil. Die FF Schleching, unter der Leitung von Kommandanten Timo Kleinschroth sowie der KBI Georg König bereiteten 12 Unfallszenarien für diesen Tag vor. Im 2-Jahres-Rhythmus initiiert der Kreisbrandinspektor Georg König einen Übungstag in dieser Größenordnung. Das Übungsziel bestand darin, die Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren aus den einzelnen Gemeinden zu stärken und die Einbindung weiterer Rettungsorganisationen wie die Bergwacht Schleching sowie des Bayerischen und Österreichischen Rote Kreuzes grenzüberschreitend zu üben.
Die Unterstützungsgruppe-Örtlicher Einsatzleiter (UG-ÖEL) aus Traunstein sowie die Unterstützungsgruppe-Sanitätseinsatzleitung (UG-San-EL) beteiligten sich ebenfalls an der Großübung. Weitere Ziele bestanden im Erkunden der Einsatzstellen und in der Lagebeurteilung. Die FF Reit im Winkl wurde zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person gerufen. Danach fuhren die Reit im Winkler Mannschaft zu einer Türöffnung mit CO²-Gefahr. Im dritten Szenario wurde ein Kellerbrand inszeniert. Bei der Abschlussübung wurde die FF Reit im Winkl zu einem Verkehrsunfall gerufen, bei dem 3 Autos verwickelt waren. Es beteiligten sich ca. 200 Helfer an dem Übungssamstag. Neben den Helfern der verschiedenen Rettungsorganisation waren auch Beamte der Polizei vor Ort. Nicht vergessen werden dürfen die vielen Mimen, die realitätsnah die verletzten Personen darstellten. Die Abschlussbesprechung fand im Feuerwehrhaus Schleching statt. Dort konnten sich die Beteiligten mit Speisen und Getränke stärken.
Christian Speicher
 
 
 
 
© 2010 Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl e.V. / Autor: Max Weiss
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