Die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl ist auch im tiefsten Winter zuverlässig zur Stelle. Mit zwei redundanten Löschfahrzeugen – einem HLF 20 und einem LF 16/12 – stellt die Wehr sicher, dass jederzeit ausgerückt werden kann.
Sobald in den Höhenlagen mit Schneefall oder unsicherer Schneelage zu rechnen ist, wird mindestens ein Fahrzeug vorsorglich mit Schneeketten ausgerüstet. Damit entfällt ein zeitaufwändiger Kettenwechsel im Alarmfall, sodass die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist von zehn Minuten eingehalten werden kann.
Die Hilfsfrist bezeichnet die Zeitspanne zwischen der Notrufannahme in der Leitstelle und dem Eintreffen der ersten wirksamen Hilfe am Einsatzort. Sie gilt auch für die Freiwillige Feuerwehr, obwohl deren Einsatzkräfte zunächst von zu Hause, von der Arbeit oder aus der Freizeit zum Feuerwehrhaus kommen müssen.
Sollte bei einem Einsatz Schneeketten erforderlich sein, wird einfach das jeweilige redundante Fahrzeug als Erstangreifer genutzt. So bleibt die Schlagkraft der Feuerwehr jederzeit erhalten.
Auch das Fahren mit Schneeketten will gelernt sein. Deshalb sind die Maschinisten der Feuerwehr Reit im Winkl speziell darauf trainiert, die Fahrzeuge sicher und kontrolliert durch verschneite Straßen zu manövrieren.
„Wir müssen uns auf jede Wetterlage einstellen.“, betont Kommandant Günther Braun, „Die Hilfsfrist gilt auch für uns als Freiwillige Feuerwehr – und die Bürgerinnen und Bürger können sich darauf verlassen, dass wir sie einhalten, wen sie uns brauchen. Deshalb sind unsere Fahrzeuge vorbereitet und unsere Maschinisten geschult, damit wir jederzeit sicher und schnell helfen können.“
(MF)



